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Bei seinem Besuch im Stammsitz der AL-KO THERM GBMH in Jettingen-Scheppach erhielt MdB Thomas Bareiß einen tieferen Einblick in den AL-KO Unternehmensbereich Lufttechnik, der derzeit weltweit mehr als 700 Mitarbeiter beschäftigt und im Jahr 2011 einen Umsatz von etwa 100 Millionen Euro erwirtschaften wird. Beim Rundgang durch die Produktionsanlagen stellte Stefan Hafner die neu strukturierte Fertigung und einzelne Produkte vor. Voraussetzung für den Erfolg von AL-KO THERM sind eine hohe Flexibilität und effiziente Abläufe, denn es werden überwiegend individuelle Kundenlösungen hergestellt. Referenzen aus allen Bereichen und Branchen, seien es Krankenhäuser, Messehallen, Fußballstadien wie die Augsburger SGL Arena, Kreuzfahrtschiffe, Europas größte tropische Urlaubswelt Tropical Islands oder die Neumeyer Station II in der Antarktis, beweisen dies stets aufs Neue.
Bei den Themen Zukunft, Innovationen und modernste Technik übernimmt die AL-KO Luft- und Klimatechnik seit Jahren eine führende Rolle. Wenig verwunderlich, dass AL-KO laufend die Entwicklung neuer Produkte vorantreibt. Ein Ergebnis dieser Entwicklungen nennt sich EASYAIR - ein kompaktes und äußerst energiesparendes Lüftungs- und Klimagerät für neue Marktsegmente. Durch die kleinen Baugrößen und die hohe Wirtschaftlichkeit im Betrieb ist EASYAIR prädestiniert für den Einsatz bei dezentralisierten Lüftungslösungen. Neu ist die Produktlinie EASYAIRflat - raumlufttechnische Geräte, welche aufgrund Ihrer flachen und gleichzeitig kompakten Bauweise bequem in den Zwischendecken Platz finden.
Bundestagsabgeordneter Thomas Bareiß zeigte sich beeindruckt von der Firmenphilosophie und dem hohen technischen Knowhow der schwäbischen Lufttechnik-Spezialisten. Als Experte für Energiefragen ist ihm die Energieeffizienz ein besonderes Anliegen. „Dieses Thema ist mit hohen Erwartungen verknüpft“ sagte er. Deshalb sei es der Plan, die Energieeffizienz in der Bundesrepublik in den nächsten zehn Jahren zu verdoppeln. Potenzial sehe er im privaten Wohnungsbau, der über die Kfw-Bank jährlich mit 1,5 Milliarden Euro gefördert werde. Im gewerblichen sei das Konzept noch genauer auszuarbeiten.
AL-KO Vorstand Raymond Kober unterstützte das Konzept und schlug vor, kleinere und mittelständische Unternehmen beim Thema Energieeinsparung mit zinsgünstigen Darlehen zu unterstützen. „Das Gewerbe sollte kredittechnisch nicht belastet werden, sondern einen finanziellen Anreiz erhalten“, betonte er. Geschäftsführer Carsten Stuck pflichtete ihm bei: „Eine durchdachte Energieeinsparung durch Sanierung kann durchaus sinnvoller sein, als die Investition in einen Neubau. Wenn der Staat es sich zur Aufgabe gemacht hat die Energiewende einzuleiten, sollte das Energiesparpotential des Gebäudebestandes von Unternehmen stärkere Beachtung finden.“ Bundestagsabgeordneter Thomas Bareiß bedankte sich für die Anregungen und versprach, bei der Kfw-Bank nachzuhaken, welche Möglichkeiten für kleinere und mittlere Unternehmen ausgearbeitet werden können.

Erörterten beim Fachpolitischen Gespräch bei AL-KO THERM in Jettingen-Scheppach das Energieeinsparungspotenzial in mittelständischen Unternehmen aus (von links): Produktionsleiter Stefan Hafner, AL-KO Vorstand Raymond Kober, MdB Thomas Bareis, Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Geschäftsführer Carsten Stuck.
Rückfragen bitte an:
Thomas Lützel
PR / Öffentlichkeitsarbeit
Susanne Schwab
PR / Öffentlichkeitsarbeit
AL-KO KOBER AG
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